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Türen

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Klimabeanspruchung

Türen sind verschiedenen Belastungen ausgesetzt, nicht nur durch ihre Benutzung, sondern bereits durch ihren Einsatzort. Eine dieser Belastungen ist das Klima. Sind Türen aus Holz oder Holzwerkstoffen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt, verformen sie sich.

Das gilt insbesondere für den Fall, dass es auf beiden Seiten der Tür verschieden warm und unterschiedlich feucht ist; der Fachmann spricht von Differenzklima. Die Verformung ist ein ebenso natürlicher wie unerwünschter Prozess, der eine Tür nicht nur optisch beeinträchtigt, sondern erhebliche Auswirkungen auf ihre Funktionsfähigkeit und ihr Schließverhalten haben kann. Verziehen sich zum Beispiel Schallschutztüren, ist ihre Schalldämmleistung schnell deutlich reduziert.

Funktionstür nach der DIN 1121
DIN 1121

Um eine Tür gegen hygrothermische Einflüsse zu wappnen, wird sie mit speziellen Klimadecks ausgestattet. Der Türblattaufbau gewährleistet, dass die Tür auch im Differenzklima ihre Funktionsfähigkeit behält, d.h. sich nur innerhalb enger Grenzen verformt und ihre Schließfähigkeit sowie weitere Funktionen (zum Beispiel Schalldämmleistung) behält. All das wird in einer Klimaprüfung simuliert. Als Prüfnorm für die Hersteller gilt in Europa die EN 1121, die je nach zu erwartender Anforderung vier verschiedene Prüfklimata (a-d) vorsieht.

Türen, die als Wohnungsabschlusstüren zu nicht beheizten Treppenhäusern zum Einsatz kommen sollen, werden in Deutschland regelmäßig dem Prüfklima c ausgesetzt. Nach Abschluss der Prüfungen wird der Verzug der Türen gemessen. Die Klassifizierung erfolgt gemäß EN 12219 nach dem Grad der Verformung in vier Klassen: Klasse 0 - keine Anforderung, Klasse 1 - max. 8 mm Verformung, Klasse 2 - max. 4 mm Verformung, Klasse 3 - max. 2 mm Verformung). Eine maximale Verformung von bis zu 4 mm (Klasse 2) gilt bei üblichen Innentüren in der Praxis als unkritisch, da mit ihr in aller Regel keine Funktionseinschränkungen verbunden sind. Viele Hersteller legen deshalb Klasse 2 für die Klassifizierung ihrer Türen zugrunde. Türen, die als Wohnungsabschlusstüren zu nicht beheizten Treppenhäusern eingesetzt werden, sollten die Klassifizierung 2(c) erreichen. 

Entscheidend ist in der Praxis die Frage, mit welchem maximalen Klimaunterschied im Einzelfall zu rechnen ist, um danach die geeignete Tür auszuwählen. Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Tür bietet die RAL Gütegemeinschaft Türen in ihren Einsatzempfehlungen für Türblätter aus Holz und Holzwerkstoffen (RAL-RG 426).

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